Fashion & Blogger

Ich habe einen interessanten Artikel, mit dem ich mich identifizieren kann, zum Thema Fashion-Blogs mit dem Titel “In der Modewelt sind die Geschmacksprofis machtlos” in der Welt Online entdeckt. 

Hier zwei Auszüge:

Während sich beim Lesen und beim Theaterbesuch die Konsumenten immer noch auf die Expertise professioneller Kritiker verlassen, ist in der Modewelt die Entmächtigung der Geschmacksprofis weiter vorangeschritten als in jeder anderen Ästhetik produzierenden Industrie. Die “Haul”-Videos auf YouTube, auf denen die 17-jährige Blair Fowler aus Tennessee vorführt, was in ihren Einkaufstüten ist, erreichen um ein Vielfaches mehr Menschen als die Modemagazine. Und längst haben die Modemarken damit begonnen, an den klassischen Image-Multiplikatoren vorbei selbst Kontakt mit der Kundschaft aufzunehmen, etwa indem sie sich eigene Twitter-Ströme einrichten.

[…]

Der umgekehrte Weg dagegen geht schief. Pünktlich zur Berliner Fashion Week haben die Bloggerinnen von “Les Mads” den Fehler begangen, ein Buch namens “Modestrecke” zur veröffentlichen (Berliner Taschenbuch Verlag, 9,95 Euro), in dem sie von ihren Abenteuern in der Modewelt berichten. Der Erkenntnisgewinn ist dürftig, und Sätze von der Art “Schon Gott hat bekanntlich lieber in Frankreich gelebt als anderswo” überzeugen einen schnell wieder davon, dass man modischen Menschen besser auf die Klamotten guckt als ihnen zuzuhören. 

Gut beobachtet!

Die Kommentare unter dem Beitrag sind auch lustig:

waldorf sagt:

Ne dicke alte Frau mit Max und Moritzfrisur und ein pickliger bebrillter Nerdteenie sind als die neuen Modepäpstinnen.Und die Damenwelt findets toll und gibt Geld für Plunder aus.Naja wenigstens haben diese Menschen keine wirklichen Probleme.


Gast sagt:

Fashion Bloggs sind der Grund, weshalb meine Tochter aller paar Wochen fast vom Balkon springen möchte. Sie sucht sich ihren Stil zusammen, schneidert sich selbst etwas, möchte eben nicht aussehen wie alle anderen 23 Mädels in ihrem Jahrgang, geschweige denn wie alle anderen in der Schule und dann kommen solche selbsternannten Affen daher die behaupten was von Mode zu verstehen, knipsen einfach wildfremde Leute auf der Straße und behaupten dann, das ist der neue Trend und flups, rennen in der Schule doch alle wieder mit den selben Klamotten rum und mein Kind muss sich wieder was neues einfallen lassen um aus der Masse rausstechen zu können. Der einzige Vorteil ist, es fördert ihre Kreativität und sie sitzt nicht mehr so viel vorm Computer.

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